Divergent

By | 25. August 2014

Ja, was soll ich groß sagen. Gestern Abend „Divergent“ geguckt.

Im Endeffekt habe ich zwei Lehren aus dem Film gezogen. Zum einen, kann man sich den Film locker sparen. Ist nur ein überlanger Abklatsch von den Hunger Games mit einem kleinen Einschlag von creepy „Twilight“ Lovestory. Ehrlich, die Idee ist ganz nett, aber mir viel zu jugendfilmmässig aufgezogen. Wer ein bisschen mehr über den Film wissen will, sollte sich den „Honest Trailer“ reinziehen. Der spoilert natürlich alles, aber mehr muss man über den Film echt nicht erfahren. Muss man nicht gucken. Echt nicht.

Die zweite Konsequenz aus dem gestrigen Filmabend ist, dass ich langsam mal einen anderen Bewertungsmaßstab für Filme als IMDB.com anlegen muss.

Bei älteren Filmen pendelt sich ja der  erste „Fanboy-Hype“ nach einiger Zeit ja mit den etwas kritischeren bzw. realistischeren Bewertungen, sodass man meist auf ein relativ vertretbares Mittelmaß kommt. Allerdings werden grade die frischen Filme direkt aus der Verwertungskette meist unrealistisch hoch bewertet. Divergent steht grad mit 7.0 von 10 Punkten in der IMDB! Das muss man sich mal vorstellen! So ein Schund auf 7.0.

Sonst hätten wir den wahrscheinlich gar nicht erst geguckt. Aber es war halt der Ablauf „Oh, neuer Science-Fiction. Handlung klingt gut. Trailer sieht interessant aus. ui, 7.0 auf IMDB“.

Der Plan ist jetzt, mich verstärkt auf die Bewertungen von „Rotten Tomatoes“ und Metacritic zu konzentrieren bzw. diese im Hinterkopf zu haben, wenn ich einen neuen guckenswerten Film recherchiere.

Auf so ein (2 / 10) wie Divergent will ich so schnell nicht nochmal reinfallen.

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