Update

By | 1. Juli 2014

Moinsen.

Nach einigen Wochen Urlaub und Leerlauf (es war so nötig und hat so gut getan) hier mal ein kurzes Update zum aktuellen Status.

Das Mitarbeitergespräch mit dem Chef-Chef war so la la. Er hat zwar durchaus Verständnis für meine Situation und war technisch interessiert an den Missständen, die ich kritisiert habe, aber im Endeffekt kann er mir nicht konkret weiterhelfen.

Laut seinen Informationen würde mein Chef sowieso nur bis zum 01.10., also noch 3 Monate, mit mir planen, so lange wurde jetzt auch mein Vertrag verlängert, und darüber hinaus wäre ihm jetzt nichts bekannt. Echt ein tolles Gefühl.

War dahingehend interessant zu sehen, wie wichtig meine Arbeit hier vom Chef eingeschätzt wird. Er scheint die Vorstellung zu haben, dass ich jetzt hier noch 3 Monate die Migration „fertigmache“ und dann verzichtbar bin. Dass ich mich derzeit aus „goodwill“ um die Microsoft-Server und drölfzig andere Aspekte gekümmert habe, was dann nach mir dann wieder keiner übernehmen will, scheint nicht relevant zu sein.

Kollege mit der gleichen Vertragssituation wurde übrigens bis zum 01.01. verlängert mit Aussicht auf weitere Übernahme.

Da sieht man gleich wie weit es hin ist mit der Wertschätzung.

Krass, wie mir das wieder auf die Laune schlägt.

Ich habe auch lange mit mir gerungen, ob ich überhaupt diese dämliche Verlängerung von 3 Monaten zu den gleichen, miesen Konditionen unterschreiben sollte. Es fühlt sich echt an wie eine massive persönliche Niederlage, aber hier gibt es immerhin doch noch etwas mehr Kohle als beim Amt. Und nachdem ich jetzt weiß, dass diese ganze Serveradministration sich ja irgendwie von selber regeln wird, mach ich das jetzt auch nicht mehr. Von mir kann ab heute niemand mehr erwarten als „Dienst nach Vorschrift“ und Zeitschinderei. Es widerspricht zwar meinem Naturell, aber Eigeninitiative und selbstständiges Übernehmen von Arbeiten wird jetzt begraben.

Tut mir zwar in der Seele weh, aber muss jetzt aus purem Selbstschutz durchgezogen werden.

 

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