After Earth

By | 4. November 2013

Tipp: Nicht angucken!

Der Trailer war ja noch ganz nett. Wilde Viecher, Techno-Bling, dystopische Zukunft, der ultimative Clash einer hochtechnologischen Gesellschaft mit der lebensfeindlichen Umwelt.

Im Film kommt davon aber nix mehr an. Will Smith hölzert sich ohne Emotionen und Mienenspiel durch die Kulisse und sein Sohn besticht in seiner ersten großen Rolle als verzogenes, nerviges Blag.

Der Film ist wohl gedacht als Schablone für Emanzipierung des Sohnes gegenüber seinem übermächtigen Vaters, aber dieser „Konflikt“ wird im Endeffekt nur in nervigen Dialogen ausgelebt. Auch hier bleibt Will Smith in seiner stoischen Lethargie.

Gut, er ist immerhin der erste „Ghost-Ranger“, der Mann ohne Angst. Aber dass er mit der Angst auch alle anderen Emotionen über Bord geworfen hat, tut dem Film nicht wirklich gut.

Auch der kleine Smith wird seinem Rollencharakter nicht gerecht. Zuerst gezeichnet als vorbidlicher Uber-Kadett, spiegelt sich in seinem Verhalten genau die geistige Unreife und kindischer Trotz wider, der dem vermeintlichen Muster-Kadetten so überhaupt nicht entspricht.

Diese dramaturgischen und schauspielerischen Schwächen können auch die schönen Bilder von der verlassenen und verwilderten Erde mit ihrer durchgedrehten Fauna auch nicht kompensieren.

Auf After Earth passt daher eigentlich für mich nur ein Fazit:

Der Film war wirklich episch – episch lame!

3 out of 10 stars (3 / 10)

One thought on “After Earth

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